Ein JA zum Stromgesetz und die Basler Solaroffensive ergänzen sich perfekt

Die Schweiz braucht in Zukunft mehr Strom. Dies, weil wir aus Gründen des Klimaschutzes fossile Energie mit erneuerbarem Strom ersetzen wollen. Und weil die AKWs aus Sicherheitsgründen in naher Zukunft vom Netz gehen werden. Um den Zubau von erneuerbarer Energieproduktion in der Schweiz zu erleichtern, brauchen wir das JA zum eidgenössischen Stromversorgungsgesetz. Es erleichtert die Planung von 16 im Gesetz genannten Wasserkraftwerke, von Windkraft und grossen Solarenergieanlagen.

Zubau von Solarproduktion auch in den Städten

In Basel erleichtern wir mit der Solaroffensive die Realisierung von PV-Anlagen auf Dächern und an Fassaden. Mit einer Pflicht, wollen wir in den nächsten 15 Jahren das Potenzial auf geeigneten Dach- und Fassadenflächen möglichst ausschöpfen. Dafür fördern wir den Bau von PV-Anlagen, zusätzlich zu den Bundesbeiträgen, finanziell. Die Basler Solaroffensive ist somit eine optimale Ergänzung zum Bundesgesetz. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, brauchen wir sowohl die Wasserkraft und Solaranlagen in den Alpen, als auch die Stromproduktion auf den Dächern und Fassaden in Basel.

Das Stromgesetz hilft unserer Solaroffensive

Das Bundesgesetz fördert unsere Solaroffensive auch in weiteren Bereichen: Die finanzielle Förderung wird verlängert, es können neu lokale Elektrizitätsgemeinschaften gebildet werden, um auf Quartierebene mit selbstproduziertem Solarstrom handeln zu können. Und es können dynamische Stromtarife eingeführt werden, damit unsere Stromnetze smarter werden.

Die Solaroffensive und das Stromgesetz ergänzen sich optimal. Ich stimme deshalb am 9. Juni JA.